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"Demokratie leben!" wirkt

 

Dem Landkreis Nordwestmecklenburg wurde im Jahr 2010 der Titel „Ort der Vielfalt“ verliehen. Der Lokale Aktionsplan, der im Rahmen von

„VIELFALT TUT GUT“ entstand, wurde im Rahmen von TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN gefestigt und wird weiterhin im LAP – Netzwerk umgesetzt. Bereits 2010 beschlossen die Fraktionen des Kreistages des LK NWM, die Arbeit des Präventionsrates durch Bereitstellung finanzieller Mittel zu stärken.
Trotz des großen Engagements vieler Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind rechtsextreme Gruppen weiterhin aktiv. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ist auch Teil des Gedankengutes von Menschen, die nicht entsprechenden Gruppierungen angehören.

Rechte Gewalt nimmt zu, Verbalangriffe auf Migrantinnen und Migranten, Hetz – und Stör – Attacken auf Veranstaltungen – z. B. Gedenken an den Tod eines Rechtsextremisten in Gadebusch auf einer Sportveranstaltung (2013), Kinderfest im „Thing – Haus“ in Grevesmühlen (2014). Jugendliche „Mitläuferinnen und Mitläufer“ aus sozial schwierigen Verhältnissen werden durch rechtsextreme Vertreter gezielt angesprochen.

Der Flächenkreis Nordwestmecklenburg bietet wenige Möglichkeiten dem wachsenden Rechtsextremismus demokratische Strukturen vor Ort erlebbar entgegenzusetzen. Im ländlichen Raum fehlen Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche.
Ziel des bestehenden LAP und seiner Weiterentwicklung ist die Verstetigung des Erreichten. Dies wird durch Projekte und Maßnahmen vorangetrieben und durch die Netzwerkarbeit gestärkt. Durch die Einbindung gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure wird das gemeinsame strategische Handeln für eine starke Demokratie in nachhaltigen Bündnissen in der Region  Nordwestmecklenburg verankert. Es bestehen bereits Bündnisse, wie „Grevesmühlen ist bunt“, „Wismar Nazifrei“ und die Initiative „Wismar – Neugierig. Tolerant. Weltoffen.“

Die Koordinierungs – und Fachstelle wird beim Kreisjugendring NWM e. V. eingerichtet und ist erfahren als freier Träger der Jugendhilfe.

Mit Förderbeginn von „Demokratie leben“ hat der Präventionsrat des Landkreises Nordwestmecklenburg (Link), anders als in den bisherigen Programmen, sich die Aufgabe gestellt dieses Programm vollumfänglich als Ausschuss zu begleiten.

Wie funktioniert Jugendbeteiligung in-den Partnerschaften fuer Demokratie? 

 

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1 month ago

Heute führten wir unsere konstituierende #Sitzung für die #Mitglieder des neuen #Begleitausschusses der #Partnerschaft für #Demokratie #Nordwestmecklenburg durch und begrüßten alle Teilnehmer in hybrider Form. Als erste Aufgabe beschlossen alle Mitglieder einstimmig die Geschäftsordnung des BGA’s. Wir freuen uns auf eine konstruktive #Zusammenarbeit. ... See MoreSee Less
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2 months ago

Der #Kreisjugendring #Nordwestmecklenburg e.V. und der #Stadtjugendring #Wismar e.V. veranstalten in diesem Jahr das #Beteiligungscamp als #Gemeinschaftsprojekt der #Partnerschaften für #Demokratie. Das Camp findet vom 05. – 09.07.2021 im #Naturbad #Schönberg NWM statt.Mitmachen können #Kinder und #Jugendliche im Alter von 11 – 19 Jahren die in Wismar und Nordwestmecklenburg wohnen.Dafür könnt Ihr euch jetzt anmelden. Das Anmeldeformular steht auf www.jura-nwm./das-Camp zum Download bereit.„Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für in-haltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.“youtu.be/tv9ugbVvJrA ... See MoreSee Less
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Das Beteiligungscamp 2021 findet vom 05. – 09.07.2021 im Naturbad Schönberg NWM statt.Mitmachen können Kinder und Jugendliche im Alter von 11 – 19 Jahren die in Wismar und Nordwestmecklenburg wohnen.Dafür könnt Ihr euch jetzt schon registrieren.„Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für in-haltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.“youtu.be/gGap4jgNUTU ... See MoreSee Less
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3 months ago

Hier ein interessanter Veranstaltungstipp. Wir freuen uns auf euch! ... See MoreSee Less
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Heute sollten eigentlich die Eckpunkte für ein Gesetz zur Stärkung und Förderung der wehrhaften Demokratie im Bundeskabinett beschlossen werden. Mit diesen Eckpunkten wollten Innenminister Seehofer und ich - auch in Abstimmung mit Justizministerin Lambrecht - die Grundlage für unser „WEHRHAFTE DEMOKRATIEFÖRDERGESETZ“ legen, das zügig auf den Weg gebracht werden muss, um noch in dieser Legislatur abgeschlossen zu werden. Das Gesetz soll sowohl die Zivilgesellschaft als auch staatliche Stellen dabei unterstützen, unsere demokratische Ordnung noch besser vor Angriffen von innen und außen schützen zu können. Zentraler Bestandteil sollte die Schaffung eines gesetzlichen Auftrags des Bundes zur Erhaltung und Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements im Bereich von Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention sein. Diese Förderung sollte längerfristiger und bedarfsorientierter ausgestaltet werden, um mehr Planungssicherheit für die Zivilgesellschaft zu erreichen. Mit dem neuen Gesetz wollen wir sicherstellen, dass das Engagement für Demokratie und gegen Hass, Hetze, Gewalt und Extremismus verlässlich und nachhaltig finanziert werden kann.So hat es auch der Kabinettsausschuss Rechtsextremismus und Rassismus Ende letzten Jahres beschlossen. Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat die Beschlussfassung im Kabinett heute verhindert. Ich finde das enttäuschend. Die Leidtragenden sind die vielen Engagierten in ganz Deutschland, die sich Tag für Tag für unsere Demokratie und gegen jede Form von Extremismus einsetzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es wichtig ist, diese Strukturen nachhaltig zu sichern, damit diese wichtige Arbeit weitergehen kann. Eine Förderung von Modellprojekt zu Modellprojekt, so wie es im Moment mit unserem Bundesprogramm „Demokratie leben“ erfolgt, kann nicht die einzige Antwort auf eine dauerhafte Aufgabe sein. Wir können nicht einerseits Hanau, Halle und Chemnitz beklagen und andererseits dann beim notwendigen und längst überfälligen Demokratiefördergesetz kneifen. Ich fordere die Unionsfraktion auf, hier ihre Blockadehaltung aufzugeben und erwarte, dass die Eckpunkte in der nächsten Kabinettssitzung behandelt werden. ... See MoreSee Less
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